Aktuell

Gert & Uwe Tobias (Foto: Alistair Overbruck / VG Bild-Kunst Bonn)
Bohrhammer Konzert (Foto: Frank Vinken)
Theaitetos Trio

Im Sommer ein Fest

 

Wir laden herzlich ein zum diesjährigen Sommerfest am Sonntag, dem 26. August von 11 bis 18 Uhr in der Kunsthalle Recklinghausen. 

 

Das Programm


11.00 Uhr Führung
Ein Rundgang durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Irina Lammert.


12.00 Uhr Bohrhammerkonzert 
Der Klangkünstler Christof Schläger lässt mit Maschinenteilen einen Druckluft-Klangkosmos entstehen und verwandelt heiße Luft in begeisternd schönen Lärm. Ein besonders Klangkunst-Erlebnis für Augen und Ohren.


14.00 Uhr Jason Bartsch
„Was bleibt ist alles“ hat Jason Bartsch seinen Text über das Ende der Kohle im Pott betitelt. Diesen und weitere bringt der weit über das Ruhrgebiet hinaus bekannte Poetry Slammer in der Kunsthalle zu Gehör.


14.00 – 17.00 Uhr Kinderatelier
Familien und Kinder sind herzlich eingeladen mit Kunstvermittlerin Marieke Noordman die Ausstellung zu besuchen und selbst kreativ zu werden.


15.00 Uhr Führung
Ein Rundgang durch die Ausstellung mit der Kunsthistorikerin Marion Rudel.


16.00 Uhr UR-RUHR
Zum Schichtende des Bergbaus präsentiert das Theaitetos Trio eine musiktheatralische Performance aus Liedern und Geschichten einer scheinbar alltäglichen, nahen und gleichzeitig weit entfernten Industriewelt, die in ihrer ursprünglichen Form untergegangen ist.


17.30 Uhr Ausstellungsrundgang
Abschließender Rundgang durch die Ausstellung mit den Kuratoren Hans-Jürgen Schwalm und Kerstin Weber.


Sehen und Erleben, Zusammenkommen und Plaudern.

Der Eintritt ist frei, Getränke und Snacks gibt es zu kleinen Preisen. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Einladung zum Download 

Gert & Uwe Tobias, VG Bild-Kunst Bonn 2018, Foto: Alistair Overbruck

»auf« Gert & Uwe Tobias


Zurzeit zeigt die Kunsthalle die Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2018 und das Ausstellungsprojekt »Kunst & Kohle« der RuhrKunstMuseen

»auf«
GERT & UWE TOBIAS

Über drei Etagen des Kunstbunkers entwickeln die Brüder Gert & Uwe Tobias (*1973 Brașov/Kronstadt, Rumänien) eine Raumpassage, die vom Dunkel unter Tage in die Weiten des Himmels führt. Ihre großformatigen Holzschnitte und Keramiken werden durch Raumeinbauten, Wandzeichnungen und eine präzise Farb- und Lichtregie installativ erweitert und verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, in das sie das Narrativ "ihrer" Bergbaugeschichte einweben.


6. Mai bis 9. September
di – so, feiertags 11 bis 18 Uhr
Öffentliche Führungen: sonntags 11 Uhr

 

Die Ausstellung wird durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm begleitet.

 

Weitere Infos zur Ausstellung
Weitere Informationen zum Ausstellungsprojekt "Kunst & Kohle" der RuhrKunstMuseen

Christian Schellenberger, Zugzeichnung 2014-2016

Christian Schellenberger »LAUK«

 

5. August – 16. September 2018

Kabinett der Kunsthalle

 

Eine Ausstellung im Rahmen des Ausstellungsprojekts der RuhrKunstMuseen »Kunst & Kohle«

 

Die Kunsthalle präsentiert als nächste Kabinett-Ausstellung aktuelle Zeichnungen und Siebdrucke des Berliner Künstlers Christian Schellenberger. Eine großformatige Wandzeichung hat er eigens für diese Ausstellung angefertigt. Christian Schellenberger (*1980) studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst und gewann 2009 den Kunstpreis »junger westen« der Stadt Recklinghausen.

Bei ihm sind zeichnerisches Arbeiten und das Reisen untrennbar miteinander verknüpft. Seit 2011 arbeitet er immer wieder in Zügen an umfangreichen Zeichenserien. Der Zug ist an der Entstehung der Zeichnungen beteiligt. Seine Bewegung und damit verbunden die vorbeiziehenden Landschaften, die Geräusche und Rhythmen bestimmen den Zeichenprozess. Dabei sucht er nach immer neuen Strichen, Linien, Kritzeln und Zeichen. 

Georg Möllers, Dr. Matthias Kordes, Dr. Hans-Jürgen Schwalm (v.l.n.r.)

Publikation zu Rosemarie Koczÿ jetzt erhältlich

 

Im vergangenen Jahr (27. August bis 19. November 2017) zeigte die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Koczÿ. Im Zentrum der Ausstellung standen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangten. Im Zuge der Ausstellung fielen Unstimmigkeiten, die Biografie der Künstlerin betreffend auf, die Rosemarie Koczÿ selbst seit den 1990er Jahren als dreibändiges, am Ende ihres Lebens rund tausend Seiten umfassende Schilderung verfasst hat. In ihr beschreibt sie ihre Kindheit in einer jüdischen Familie und ihre Deportation durch die Nationalsozialisten 1942 aus Recklinghausen.

Im Zuge der Ausstellung sollte Rosemarie Koczÿ in das Online-Gedenkbuch aufgenommen werden, das die Stadt Recklinghausen zum Andenken an die Opfer und Verfolgten des Nationalsozialismus führt. Da sich in den entsprechenden Listen und Registern keine Einträge über die Familien von Rosemaries Eltern Karl Koczÿ und Martha Wüsthoff fanden, begannen umfangreiche Recherchen, an denen neben der Kunsthalle Recklinghausen auch Dr. Matthias Kordes, Leiter des Stadt- und Vestischen Archivs, und Georg Möllers, Erster Beigeordneter der Stadt Recklinghausen und als Historiker verantwortlich für das Online-Gedenkbuch, beteiligt waren.

Die Ergebnisse der Recherche sind nun nachzulesen in einer 80 Seiten umfassenden Publikation. Diese ist ab sofort in der Kunsthalle Recklinghausen und im Stadtarchiv zum Preis von 3,- Euro erhältlich. Weitere Informationen in der Kunsthalle Recklinghausen unter Telefon (02361) 501935.

Thomas Grochowiak, Fördermaschinist, 1950, Kunsthalle Recklinghausen

„Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden“

(Thomas Grochowiak)

 

Die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen ans Licht gebracht

 

Die Sammlung der Kunsthalle umfasst rund 3500 Werke, die jedoch die meiste Zeit im Depot schlummern. Nach dem Motto des Kunsthallengründers Thomas Grochowiak „Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden“ möchte die Kunsthalle nun die Sammlung exemplarisch zeigen. Das Besondere daran: Bürger_innen aus dem Kreis Recklinghausen sind aufgerufen mitzumachen.

In der Zeit vom 6. Juni bis zum 4. Juli hat sich der Theaterclub unter der Leitung von Maria Höning mit der Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen beschäftigt und sein Lieblingswerk ausgewählt. Dieses wird am 22. September 2018 um 16.00 Uhr im Foyer der Kunsthalle Recklinghausen präsentiert. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Projektes „Hauptsache Publikum!? Das besucherorientierte Museum“ des Deutschen Museumsbundes e.V. 


Projektleitung: Kerstin Weber, Dr. Johanna Beate Lohff

Weitere Informationen unter 02361/501935

 

 

 

 

Kunsthalle bei Geschichtswettbewerb ausgezeichnet

 

Am 13. April wurden die Preise des 7. Geschichtswettbewerbs des Forums Geschichtskultur HAU REIN! auf dem Welterbe Zeche Zollverein verliehen.

Ausgezeichnet wurden Projekte, die sich mit der Geschichte, den Überresten und den Traditionen des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet auseinandersetzen.

In der Kategorie "Ausstellungen" ging ein 2. Preis an die Kunsthalle Recklinghausen und sechs weitere Ruhrkunst-Museen für die Ausstellungsreihe "Junger Westen – Auf dem Weg zur Avantgarde".

Die Jury befand, dass mit der Ausstellungsreihe "eine wichtige Facette der Kulturgeschichte des Ruhrgebiets deutlich wurde".

 

Mehr Informationen

Kunstvermittlung an der Kunsthalle Recklinghausen

 

Das Programm zur Kunstvermittlung an der Kunsthalle Recklinghausen ist erschienen. Es richtet sich an Kinder ebenso wie Erwachsene und umfasst verschiedene Formate vom Kreativ-Workshop über Geocaching, einer digitalen Schnitzeljagd auf den Spuren eines gestohlenen Kunstwerks, Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum bis zur öffentlichen Führung. Außerdem gibt es spezielle Programme für Schulen wie die Kunsthallenbande und das Projekt RuhrKunstNachbarn der RuhrKunstMuseen, ebenso wie Kinder-Ferienkurse und ein besonderes Angebot für Menschen mit Demenz.


Informationen und verbindliche Anmeldungen unter

Telefon (02361) 50-1935 oder info@kunst-re.de.


Programm zum Download

RuhrKunstNachbarn

 

RuhrKunstNachbarn ist das neue Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, das durch die Stiftung Mercator gefördert wird. 18 RuhrKunstMuseen bieten zwischen August 2017 und Dezember 2018 kostenlose Workshops für Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen an. An zwei Tagen werden zwei RuhrKunstMuseen besucht – erst das der Heimatstadt, dann das Partnermuseum. 

Unter dem Titel "Zwischen Innen und Außen – Zeichen und Artefakte“ haben sich die das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl und die Kunsthalle Recklinghausen zusammengefunden: Das eine Museum im Hochbunker, das andere im Glaskasten. Eines fast hermetisch geschlossen, das andere völlig durchlässig. Die unterschied­lichen architektonischen Bauweisen der Partnermuseen regen zur Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit von Kunstwerken in Innen­- und Außenräumen an. Ausgestattet mit einem Forscherkit sammeln die Schülerinnen und Schüler in Recklinghausen Fundstücke aus dem Stadtraum, archivieren und präsentieren diese dann im Museumsraum. In Marl entwi­ckeln sie im Ausstellungsraum Ideen, um skulpturale Formen in den Außenraum zu überführen und sich den Stadtraum anzueignen. Auf dieser Grundlage wird an beiden Orten eine Verschiebung von Stadt­ und Museumsraum inszeniert. Prinzipien musealen Handelns werden prak­tisch veranschaulicht, der museale Raum wird als Gestaltungsraum wahrgenommen.

 

Weitere Informationen zum Vermittlungsprojekt

www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html