Aktuell

v.l. Möllers, Dr. Kordes, Dr. Golinski, Dr. Schwalm

Podiumsdiskussion erhellt Biografie von Rosemarie Koczÿ


Im Rahmen einer  Podiumsdiskussion am Mittwoch, 8. November, wurden die Ergebnisse der Recherche zur Biografie der in Recklinghausen geborenen Künstlerin Rosemarie Koczÿ vorgestellt, deren Arbeiten noch bis zum 19. November in der Kunsthalle zu sehen sind.

Unter der Leitung von Dr. Hans-Jürgen Schwalm, Direktor der Museen der Stadt Recklinghausen, sprachen Georg Möllers, Erster Beigeordneter der Stadt Recklinghausen und Mitverfasser des Online-Gedenkbuches, Dr. Matthias Kordes, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte und des Stadt- und Vestischen Archivs, sowie Dr. Hans Günter Golinski, Direktor des Kunstmuseums Bochum, über Rosemarie Koczÿs vermeintliche jüdische Identität, aber auch über den Umgang mit den Werken der weltweit in Museen vertretenen Künstlerin.

 

Nähere Informationen zur Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Rosemarie Koczÿ

 

Vom 27. August bis zum 19. November 2017 zeigt die Kunsthalle Recklinghausen mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ.

 

Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus „Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangten. 

 

Jeden Sonntag um 11 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung statt.

 

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Zum Ausstellungsflyer (PDF)

Max Leiß, En garde, 2016

Max Leiß ist Kunstpreisträger 2017

 

Der 36. Kunstpreis »junger westen«, 2017 ausgeschrieben für Plastik, Skulptur und Installation, geht an Max Leiß.

 

1982 in Bonn geboren, studierte Leiß zwischen 2006 und 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und der NSBA Paris. Er lebt und arbeitet in Basel, Marseille und im Oberammergau.

 

Der Kunstpreis »junger westen« ist der erste Förderpreis für Bildende Kunst, den eine deutsche Kommune nach 1945 auslobte.

 

Am Montag, 25. September 2017 tagte die Jury in der Kunsthalle Recklinghausen, vergeben wird der Preis am Sonntag, dem 3. Dezember 2017 um 11 Uhr im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung »junger westen 2017«, an der zwanzig ausgewählte Bewerber_innen teilnehmen werden.

 

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RuhrKunstNachbarn

 

Kostenloses Angebot für Schulklassen ab sofort buchbar

 

RuhrKunstNachbarn ist das neue Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, das durch die Stiftung Mercator gefördert wird. 18 RuhrKunstMuseen bieten zwischen August 2017 und Dezember 2018 kostenlose Workshops für Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen an. An zwei Tagen werden zwei RuhrKunstMuseen besucht – erst das der Heimatstadt, dann das Partnermuseum.
Unter dem Titel "Zwischen Innen und Außen – Zeichen und Artefakte“ haben sich die das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl und die Kunsthalle Recklinghausen zusammengefunden: Das eine Museum im Hochbunker, das andere im Glaskasten. Eines fast hermetisch geschlossen, das andere völlig durchlässig. Die unterschied­lichen architektonischen Bauweisen der Partnermuseen regen zur Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit von Kunstwerken in Innen­- und Außenräumen an. Ausgestattet mit einem Forscherkit sammeln die Schülerinnen und Schüler in Recklinghausen Fundstücke aus dem Stadtraum, archivieren und präsentieren diese dann im Museumsraum. In Marl entwi­ckeln sie im Ausstellungsraum Ideen, um skulpturale Formen in den Außenraum zu überführen und sich den Stadtraum anzueignen. Auf dieser Grundlage wird an beiden Orten eine Verschiebung von Stadt­ und Museumsraum inszeniert. Prinzipien musealen Handelns werden prak­tisch veranschaulicht, der museale Raum wird als Gestaltungsraum wahrgenommen.

 

Informationen zum genauen Ablauf, der Terminfindung, zur Buchung und zu den anderen Angeboten finden Sie unter:

www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html

 

 

Weitere Informationen zum Vermittlungsprojekt

Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge

 

Jazz trifft auf Kunst; die Kunsthalle wird zum Konzertort.

Mit der Saison 2017/18 startet die Reihe „Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“. Vier Jazz-Konzerte, und das bei freiem Eintritt, sind geplant. Ein Besuch der jeweiligen Ausstellung ist möglich.
Der renommierte Recklinghäuser Gitarrist Ingo Marmulla lädt ein. Neben den lokalen Größen werden bekannte Gäste das Programm bereichern. Musikalisch wird die Bandbreite vom bluesigen Ursprung des Jazz über Swing bis hin zu Modern Jazz reichen.

 

Die nächsten Termine: 

23.02.2018, 18.00 Uhr, Billmen feat. Klaus Osterloh „West Coast Vocals“

16.03.2018, 18.00 Uhr, Jazz Lounge Arkestra „Die Kunst des Arrangierens“


Weitere Informationen — Der Flyer zum Download